LED Taschenlampen Test 2018

Der Urlaub steht bevor, aber es fehlt noch etwas? Eine Taschenlampe ist immer nötig. Die Flut an Anbietern macht es uns Kunden nicht leicht, eine Wahl zu treffen.

Egal ob für den Bergaufstieg oder den Gang in den Keller, diese Seite hilft die Richtige Wahl zu treffen.

Wir erklären Ihnen die wichtigsten Funktionen und zeigen Ihnen, was wirklich wichtig ist und was nicht. Darüber hinaus haben wir zahlreiche Modelle für Sie getestet und stellen Ihnen im Anschluss die Ergebnisse vor.

LED Taschenlampen sind sehr nützliche Geräte und können vielseitig verwendet werden. Die modernen Leuchtmittel haben die herkömmlichen Lampen mit Glühbirnen vom Markt gedrängt und diese ersetzt. Dies ist auch nicht verwunderlich, denn die LED Taschenlampen besitzen gleich mehrere Vorteile. Die große Auswahl an unterschiedlichen Modellen macht es den Käufern aber nicht gerade leicht. Zwischen den angebotenen LED Taschenlampen gibt es teilweise gravierende Unterschiede und diese beziehen sich nicht nur auf den Preis. Vor dem Kauf sollten die wichtigen Qualitätskriterien auf jeden Fall bekannt sein.

Vorteile gegenüber herkömmlichen Taschenlampen

LED Taschenlampen zeichnen sich durch einen wesentlich geringeren Stromverbrauch als konventionelle Taschenlampen aus. Sie können deshalb wesentlich länger mit einem Akku oder Batterien betrieben werden. Im direkten Vergleich ist der Energieverbrauch um rund 95 Prozent niedriger als bei einer herkömmlichen Glühbirne. Während herkömmliche Taschenlampen im Durchschnitt zwischen 100 und wenige 1000 Betriebsstunden schaffen, haben moderne LED Taschenlampen eine Lebensdauer von 50.0 bis 100.000 Stunden. Zudem entstehen keinerlei Wartungskosten, denn es müssen keine Glühlampen ausgetauscht werden. Eine LED Taschenlampe leuchtet wesentlich heller und stärker als eine konventionelle Taschenlampe. Quecksilber oder andere gesundheitsgefährdende Stoffe kommen nicht zum Einsatz. Des Weiteren sind die modernen Lampen auch unempfindlicher gegenüber Vibrationen und Stößen als die konventionellen Modelle.

Unterschiede bei der Stromversorgung

Generell können LED Taschenlampen mit herkömmlichen Batterien oder mit Akkus betrieben werden. Bei den günstigeren Modellen kommen meist AAA Batterien zum Einsatz. Diese halten je nach Leuchtkraft einige Stunden lang und müssen dann ersetzt werden. LED Taschenlampen, die mit Akkus betrieben, werden, bieten somit gleich mehrere Vorteile. Die Akkus halten in der Regel deutlich länger als herkömmliche Batterien und können problemlos über Nacht aufgeladen werden. Auf lange Sicht spart dies natürlich Geld gegenüber dem regelmäßigen Austausch der Batterien. AAA Batterien sind überall erhältlich und werden aufgrund ihrer geringen Größe häufig in Mini-Taschenlampen verwendet. Es gibt sie in aufladbaren und in nicht aufladbaren Ausführungen. 18650 Akkus zeichnen sich durch eine hohe Ladekapazität auf und eignen sich sehr gut für eine intensivere Nutzung. CR123A Batterien sind äußerst klein und werden meistens bei kompakten LED Taschenlampen verwendet. Sie können bis zu 10 Jahre lang halten und eignen sich hervorragend für den sporadischen Gebrauch.

Auf die Lichtqualität kommt es an

Einiges der wichtigsten Qualitätskriterien bei einer LED Taschenlampe ist natürlich die Lichtqualität. Mit dieser sind aber nicht nur die Leuchtkraft und Helligkeit, sondern auch die Leuchtweite gemeint. Je nachdem, welche und wie viele LEDs zum Einsatz kommen, können diese Werte stark variieren. Natürlich leuchtet eine preiswerte Mini-Taschenlampe nicht so stark wie ein teureres und größeres Modell. Die Leuchtkraft wird bei den LED Taschenlampen mit dem Wert Lumen angegeben. Je höher dieser Wert, desto stärker leuchtet die Lampe. Hochwertige LED Taschenlampen haben eine Lichtleistung von 200 bis 400 Lumen. Der Lichtstrahl kann bis zu 250 Meter weit leuchten. Natürlich spielen bei der Lichtleistung nicht nur die Lumen, sondern auch die verwendeten Materialien eine Rolle. Qualitativ hochwertige LEDs besitzen eine ausgezeichnete Leuchtleistung und sind hervorragend verarbeitet. Bei diesen Taschenlampen werden die Dioden einzeln verbaut und passiv gekühlt. Statt Plastik werden Glaslinsen verwendet und dies sorgt für eine deutliche Verbesserung der Lichtqualität. Das Gehäuse einer hochwertigen Lampe besteht entweder aus Aluminium oder aus Edelstahl.

Verarbeitung und Größe

Das Gehäuse der LED Taschenlampe spielt eine wichtige Rolle. Qualitativ hochwertige Modelle bestehen aus Aluminium und sind robust und stabil. Ein Gehäuse aus Kunststoff fühlt sich in der Hand zwar etwas angenehmer an, es ist aber nicht so robust und haltbar. Bei den günstigeren Modellen sind die Leuchtdioden mit Kunststoff ummantelt. Diese Kunststoffhülle dient gleichzeitig als Linse und dadurch spart sich der Hersteller den Einbau eines zusätzlichen Systems für die Lichtbündelung. Bei einer solchen Konstruktion ist keine ausreichende Kühlung gewährleistet und aus diesem Grund ist die Lichtleistung der Leuchtmittel begrenzt. Je nach Einsatzzweck sollte das Gehäuse der LED Taschenlampe entweder schmutz- und wasserabweisend oder sogar wasserdicht sein. Bei der Verarbeitung sollten potenzielle Käufer darauf achten, dass das Gehäuse der Taschenlampe schüttel- und stoßfest und stabil verarbeitet ist. Der Ein- und Ausschalter sollte so konstruiert sein, sodass er nicht ausversehen betätigt werden kann. Einige Modelle besitzen Extras, wie zum Beispiel eine Schlaufe. Über diese kann die Lampe entweder am Gürtel oder im Innenraum von einem Zelt befestigt werden. Auch die Größe der LED Taschenlampe ist wichtig und sollte vor dem Kauf berücksichtigt werden. In größeren Modelle können mehr LEDs zum Einsatz kommen und dies resultiert in der Regel in einer höheren Leistung. Dafür sind diese Taschenlampen schwerer und passen auch nicht in eine Tasche. Wird ein kompakteres Modell mit einer hohen Leistung benötigt, so kostet dies im direkten Vergleich durch die platzsparende Bauweise mehr Geld. Dafür passen Mini-Taschenlampen in jede Tasche und sind ideale Begleiter für unterwegs.

Bedienung und Einstellungsmöglichkeiten

Die Haptik der LED Taschenlampe hängt von dem Gehäuse und den Knöpfen bzw. Schaltern ab. Die einfacheren Modelle, im niedrigen Preisbereich, besitzen in der Regel nur einen Ein- und Ausschalter. Allrounder und Profi Taschenlampen bieten dem Nutzer zusätzliche Funktionen. Über einen Regler oder Knopf können verschiedene Beleuchtungsmodi, wie zum Beispiel schwach, mittel, stark und Blinken, aktiviert werden. Bei einigen Taschenlampen kann das Licht sogar stufenlos gedimmt werden. Zusätzlich haben die Nutzer die Wahl zwischen einem Flut- und Punktlicht. Besonders nützlich ist die SOS Funktion. Diese kann bei Notfällen aktiviert werden. Die benötigten Einstellungsmöglichkeiten und Funktionen hängen natürlich auch vom jeweiligen Einsatzzweck ab. Eine normale LED Taschenlampe für den Hausgebrauch benötigt keine zusätzlichen Funktionen, Modelle für den Outdoor-Einsatz jedoch schon.

Was muss beim Kauf beachtet werden?

Vor dem Kauf einer LED Taschenlampe sollten die Käufer auf die wichtigsten Kriterien achten. Zuvor müssen Sie sich die Frage stellen, für welche Zwecke sie die Taschenlampen verwenden möchten. Qualitativ hochwertige LED Taschenlampen besitzen ein robustes Gehäuse aus Aluminium oder Edelstahl und lassen sich mit Batterien oder Akkus verwenden. Neben einem Ein- und Ausschalter besitzen diese Modelle verschiedene Einstellungsmöglichkeiten und können im Flut- und im Punktlichtmodus betrieben werden. Dank hochwertigen LEDs besitzen die Taschenlampen eine hohe Lichtleistung und eine hohe Reichweite.

Qualität Gehäuse Stromversorgung Lichtqualität Funktionen
Normal Ganz oder zum Teil aus Kunststoff Batterien 100 bis 200 Lumen Ein-/Ausschalter
Hochwertig Aluminium oder Edelstahl Batterien oder Akkus 200 bis 400 Lumen Verschiedene Lichtmodi, Flut- und Punktlichtmodus